“Das Grauen läßt sich ertragen, solange man sich einfach duckt – aber es tötet, wenn man darüber nachdenkt.”
“Erst das Lazarett zeigt, was Krieg ist.”
“Der Fußballwahn ist eine Krankheit, aber selten, Gott sei Dank.”
“Ein kleiner Spuk durch die Dampfheizung ging. Keine Uhr war aufgezogen.”
“Die Nachtigall ward eingefangen, sang nimmer zwischen Käfigstangen.”
“Manche Leute verneigen sich gern vor Leuten, die ernsten Gesichts langdauernd schweigen.”
“Ich sterbe. Du stirbst. Er stirbt. Viel schlimmer ist, wenn ein volles Faß verdirbt.”
“Es lohnt sich doch, ein wenig lieb zu sein und alles auf das Einfachste zu schrauben.”
“Daß bald das neue Jahr beginnt, spür ich nicht im Geringsten. Ich merke nur: Die Zeit verrinnt — genau so wie zu Pfingsten.”
“Der Schnee ist weiß, wo nicht Menschen sind. Der Schnee ist weiß für jedes Kind.”
“Das ist ein Symbol für das Leben. Immer aufwärts, himmelan streben! Feste zieh! Nicht nachgeben!”
“Schenke mit Geist ohne List. Sei eingedenk, daß dein Geschenk du selber bist.”
“Überall ist Wunderland. Überall ist Leben!”
“Ich habe dich so lieb! Ich würde dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken.”
“Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich in die Antwort hinein.”
“Wenn arme Leute nachdenken, soll man sie nicht stören. Vielleicht fällt es ihnen doch ein.”
“Tanzt die Orange. Wer kann sie vergessen, // wie sie, ertrinkend in sich, sich wehrt wider ihr Süßsein.”
“Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut // immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber.”
“…das Schöne ist nichts // als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen.”
“Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge // und keine Heimat haben in der Zeit.”